Montag, 20. Februar 2012

dachheizung

in regionen mit hohen dachlasten infolge starken schneefällen kann eine dachheizung den schnee rechtzeitig abschmelzen, bevor er das dach beschädigt.

als heizquelle kann die hausheizung und die abluft des hauses aus der kontrollierten wohnraumlüftung dienen. bei der abluftnutzung ist auf die kondenswasserbildung zu achten. sie darf nicht den dachraum befeuchten.

die dachheizung wird immer nur kurz zum abschmelzen des schnees in betrieb gesetzt.

im bereich der traufe wird die wärmequelle installiert. die wärme steigt unter den dachziegeln auf. im dachfirstbereich kann die luft entweichen.

Freitag, 17. Februar 2012

aktiver und passiver brandschutz

das haus der zukunft ist mit aktivem und passivem brandschutz ausgestattet.

aktiver brandschutz besteht aus batteriebetriebenen brandmeldern, einer temperaturüberwachung mit sensor, einem alarmsystem, das wahlweise mit einer sirene, einem handy oder einer überwachungszentrale verbindet. im falle eines alarms wird die wohnraumlüftung auf maximale abluftführung geschaltet.

passiver brandschutz ist eine art schacht in hausmitte, der mit mehreren wachsplatten zugelegt ist. kommt es zu einer höheren temperatur, schmelzen die wachsplatten und geben den schacht ähnlich einem rauchfang frei. dadurch können allfällige heiße gase über den schacht abziehen. gleichzeitig müssen sich im bodenbereich zuluftklappen öffnen.

gerade bei holzbauten wird immer wieder die angst vor feuer geschürt. in der regel spielt der baustoff jedoch keine rolle. zumeist brennt das inventar wie vorhänge und polstermöbel. greift das feuer auf die bausubstanz über, müsste bei gleicher branddauer auch ein ziegelhaus abgerissen werden, da die eisenarmierungen ihre tragfähigkeit verlieren.

multi-media-haus

in allen räumen des hauses sind kleine, mittlere und große bildschirme, pcs, laptops, netbooks, smartphones, kameras und lautsprecher mobil einsetzbar. man kann damit überall mails bearbeiten, im internet surfen, fernsehen oder skypen. basis ist ein wlan-netz.

alle funktionen des hauses werden überwacht und können auch unterwegs überwacht werden. wenn zb. ein hitzesensor ausgelöst wird, kann sofort überprüft werden, ob das haus in brand steht. der wasserverbauch wird kontrolliert. wenn der wasserschlauch zur waschmaschine platzt, kommt es zu einer warnmeldung und die wasserzufuhr kann fern-abgeschaltet werden.

in der urlaubszeit wird das haus überwacht und so vor einbrüchen geschützt.

der kühlschrank ist auf einen mindestvorrat programmiert. wird der mindestbestand unterschritten, wird ein einkaufszettel auf das smartphone gemailt. der einkaufszettel kann auch vom smartphone fernabgefragt werden.

auf vielen lebensmitteln wird in hinkunft das ablaufdatum codiert. der kühlschrank erfasst das datum und weist auf ablaufende und abgelaufene produkte hin.

automatischer staubsauger

das haus der zukunft weist neben einer individuell nutzbaren zentralstaubsauganlage auch einen staubsauger-automat auf, der zeitgesteuert aktiviert wird und selbständig bestimmte räume saugt.

kontrollierte wohnraumlüftung

das haus der zukunft wird kontrolliert belüftet.

ein sensor misst die luftqualität und tauscht je nach schadluftanteil die luft aus.

zuluft und umluft werden durch einen pollen- und feinstaub-filter gereinigt. die zuluft wird durch einen zuluft-abluft-wärmetauscher vorgewärmt.

die luft wird auf einen eingestellten wert befeuchtet, um atemwegserkrankungen in folge zu trockener luft zu vermeiden.

das energie-aktiv-haus

das haus der zukunft nutzt regenerative energie auf vielfältige weise.

die südseite des daches ist weitgehend mit photovoltaik-elementen ausgestattet. vor dem haus steht einer stromtankstelle für ein elektroauto und ein e-mofa. der überschuss-strom wird ins stromnetz eingespeist

an der kellerwand und der fassade südseitig befindet sich ein kombinierter warmwasser-warmluft-kollektor. die erzeugte warmluft wird durch betondecken-röhren in die decke geleitet und wirkt wie eine fussbodenheizung.

je nach bedarf wird eine ausfallheizung möglichst auf biogener basis installiert.

dazu eine skizze:

systembauweise

das haus der zukunft wird in modularer systembauweise errichtet. das ermöglicht eine ausführung in fertigteilbauweise als auch in begleiteter selbstbauweise vor ort.

modular bedeutet ein rahmensystem, das individuell innen ausgestattet werden kann. im falle der bayrischen holzrahmenbauweise ist das ein grundraster von ca. 4x4 m mit zentralen säulen, die statisch die last bis zum dach durchtragen. das bauwerk ist modular erweiterbar zb. durch anbauten oder aufstockung.

durch die systembauweise kann bauholz auch auf vorrat produziert werden. nur bestimmte querschnitte und längen werden benötigt.

die wanddicke kann beliebig gewählt werden, damit sind vom niedrigenergie-haus über das passiv-haus bis zum energie-aktiv-haus alle wärmedämmstufen möglich.

als dämmstoff werden nachwachsende rohstoffe wie stroh oder hanf-fasern eingeblasen in stehende wände oder als dämm-matten im dachraum eingebracht.


szenario

franz ist single. er kauft sich ein grundstück und erreichtet dort ein kleines häuschen mit ca. 80 qm. zehn jahre später heiratet franz und gründet eine familie. er erweitert das haus um ein stockwerk. fünf jahre später macht sich franz selbständig und baut nochmals 80 qm büro ebenerdig an. als franz in pension geht, baut er sein büro zu einer anliegerwohnung um, während sein sohn mit seiner familie das haupthaus bewohnt.  

bauen mit holz

das haus der zukunft wird aus holz errichtet.

holz ist ....

... etwa 10 mal energieeffizienter als ziegel
... ein nachwachsender rohstoff
... der zehnkämpfer unter den baustoffen
... in der regel wieder leicht demontierbar und entsorgbar

weitere infos zum thema holz finden sie im blog
http://holzhaus-service-noe.blogspot.com/

wettbewerb "haus der zukunft"

querdenker.de veranstaltet einen ideenwettbewerb zum thema "haus der zukunft". da man ein solches thema nicht leicht in ein paar sätzen beantworten kann, hab ich diesen blog begleitend zu meinem beitrag gegründet.

ich hoffe, dieses thema umfassend aufarbeiten zu können.

hans kreimel