Freitag, 31. Mai 2013

(gewächs)haus der zukunft?

ist das haus der zukunft ein gewächshaus der zukunft?

häuser, einfamilien- wie größere häuser und bürokomplexe werden heute mit ziemlich viel glasoberfläche errichtet. mit einer gezielten nutzung der gkasflächen im inneren lassen sich raumklimaverbessernde bepflanzungen umsetzen, aber auch selbstversorger-obst und gemüse pflanzen.

stellen wir uns vor, die betriebskantine nutzt die kräuter, die an den glasflächen des hauses sprießen. oder eine familie kultiviert im wintergarten ganzjährig gemüse. im gartenmarkt kann man fertige pflanzgefäße mit samen oder anzuchtpflanzen kaufen. und gardena liefert die automatische bewässerung dazu.

guten appetit!

Sonntag, 12. Mai 2013

die energie-autharke wohnzelle

möglicherweise nutzt das haus der zukunft in form einer energieautharken wohnzelle nicht nur sonnenenergie und die abwärme von elektrogeräten, sondern auch die thermik zur regulierung von raumwärme und klima.

nach dem prinzip einer glocke steigt warme luft in den wohnraum auf und verbrauchte luft insbesondere kohlendioxid fließt am boden ab. motor dieses kreislaufs ist die thermik.

die gebäudehülle ist hochgedämmt, der heizenergieverbrauch beschränkt sich hauptsächlich auf die frischluftzufuhr. die hülle muss natürlich absolut winddicht sein. sollte sie sowieso.

an einem modell wird gearbeitet.

Montag, 20. Februar 2012

dachheizung

in regionen mit hohen dachlasten infolge starken schneefällen kann eine dachheizung den schnee rechtzeitig abschmelzen, bevor er das dach beschädigt.

als heizquelle kann die hausheizung und die abluft des hauses aus der kontrollierten wohnraumlüftung dienen. bei der abluftnutzung ist auf die kondenswasserbildung zu achten. sie darf nicht den dachraum befeuchten.

die dachheizung wird immer nur kurz zum abschmelzen des schnees in betrieb gesetzt.

im bereich der traufe wird die wärmequelle installiert. die wärme steigt unter den dachziegeln auf. im dachfirstbereich kann die luft entweichen.

Freitag, 17. Februar 2012

aktiver und passiver brandschutz

das haus der zukunft ist mit aktivem und passivem brandschutz ausgestattet.

aktiver brandschutz besteht aus batteriebetriebenen brandmeldern, einer temperaturüberwachung mit sensor, einem alarmsystem, das wahlweise mit einer sirene, einem handy oder einer überwachungszentrale verbindet. im falle eines alarms wird die wohnraumlüftung auf maximale abluftführung geschaltet.

passiver brandschutz ist eine art schacht in hausmitte, der mit mehreren wachsplatten zugelegt ist. kommt es zu einer höheren temperatur, schmelzen die wachsplatten und geben den schacht ähnlich einem rauchfang frei. dadurch können allfällige heiße gase über den schacht abziehen. gleichzeitig müssen sich im bodenbereich zuluftklappen öffnen.

gerade bei holzbauten wird immer wieder die angst vor feuer geschürt. in der regel spielt der baustoff jedoch keine rolle. zumeist brennt das inventar wie vorhänge und polstermöbel. greift das feuer auf die bausubstanz über, müsste bei gleicher branddauer auch ein ziegelhaus abgerissen werden, da die eisenarmierungen ihre tragfähigkeit verlieren.

multi-media-haus

in allen räumen des hauses sind kleine, mittlere und große bildschirme, pcs, laptops, netbooks, smartphones, kameras und lautsprecher mobil einsetzbar. man kann damit überall mails bearbeiten, im internet surfen, fernsehen oder skypen. basis ist ein wlan-netz.

alle funktionen des hauses werden überwacht und können auch unterwegs überwacht werden. wenn zb. ein hitzesensor ausgelöst wird, kann sofort überprüft werden, ob das haus in brand steht. der wasserverbauch wird kontrolliert. wenn der wasserschlauch zur waschmaschine platzt, kommt es zu einer warnmeldung und die wasserzufuhr kann fern-abgeschaltet werden.

in der urlaubszeit wird das haus überwacht und so vor einbrüchen geschützt.

der kühlschrank ist auf einen mindestvorrat programmiert. wird der mindestbestand unterschritten, wird ein einkaufszettel auf das smartphone gemailt. der einkaufszettel kann auch vom smartphone fernabgefragt werden.

auf vielen lebensmitteln wird in hinkunft das ablaufdatum codiert. der kühlschrank erfasst das datum und weist auf ablaufende und abgelaufene produkte hin.

automatischer staubsauger

das haus der zukunft weist neben einer individuell nutzbaren zentralstaubsauganlage auch einen staubsauger-automat auf, der zeitgesteuert aktiviert wird und selbständig bestimmte räume saugt.

kontrollierte wohnraumlüftung

das haus der zukunft wird kontrolliert belüftet.

ein sensor misst die luftqualität und tauscht je nach schadluftanteil die luft aus.

zuluft und umluft werden durch einen pollen- und feinstaub-filter gereinigt. die zuluft wird durch einen zuluft-abluft-wärmetauscher vorgewärmt.

die luft wird auf einen eingestellten wert befeuchtet, um atemwegserkrankungen in folge zu trockener luft zu vermeiden.